Bezahlung für MasterCard Kunden nun per Selfie

Eine neue Methode der Bankunternehmen zur Feststellung der Identität wurde nun entwickelt: Bezahlung per “Selfie-Pay”: “Ein Klick und Augenzwinkern genügt”. Das ist zumindest das Vorhaben des Kreditkartenunternehmens MasterCard. Wenn es nach der Kreditkartenfirma geht, sollen schon bald alle mit einem Selfie und einem Zwinkern an der Ladenkasse bezahlen können.

Kreditkartenunternehmen nutzen Selfie-Trend

Der Trend der Selfies ist nicht mehr zu stoppen. Dies ist auch den Kreditkartenunternehmen nicht entgangen. Die Foto-Kamera des Mobiltelefons soll nun auch zur Bezahlung an den Kassen dienen. MasterCard wird dieses System laut Medienberichten zukünftig in 15 Ländern einsetzen, beginnend in Großbritannien.

Wie funktioniert “Selfie-Pay” genau?

  1. Bevor man diese Funktion nutzen kann, ist es erforderlich, in der dazugehörigen App ein Bild von sich hochzuladen.
  2. Ist das Bild hochgeladen, kann man mühelos an der Kasse bezahlen.
  3. An der Kasse: Bild von sich knipsen, sowie einmal Augenzwinkern – und schon gleicht die Software ab, ob man der rechtmäßige Karteninhaber ist.

Durch das Augenzwinkern werden mögliche Täuschungsversuche eines Kartendiebstahls verhindert. Denn ohne Augenzwinkern könnte der Kartendieb mit einem Foto des eigentlichen Besitzers die Software umgehen. Die Augenbewegung stellt sicher, dass es sich um ein “Live-Porträt” handelt. Eine weitere Absicherung wird durch Einholung bzw. Abfrage anderer Kundeninformationen gewährleistet.

Vorteil: Passwortfreie Zahlungsweise

Finanzdienstleister versuchen nach und nach die Passwörter aus dem Verkehr zu räumen:
Warum? “Konsumenten hassen Passwörter” , so A. Bhalla, Chef der Sicherheitsabteilung von MasterCard – es werden zu oft, zu einfache Passwörter verwendet, da man sonst zu viele Passwörter im Kopf hat. Die beliebteste Zahlen”kombination” sei “123456” und das in Mehrfachverwendung. Das stellt ein großes Sicherheitsrisiko dar. In einer Welt, in der fast alle Mobiltelefone und Webzugang haben, ermöglicht es den Hackern Zugriff auf die meisten Daten, sobald sie ein Passwort einmal gehackt haben.

Kunden werden mehr geschützt

Banken nutzen deshalb immer mehr Erkennungsmerkmale, die sich eindeutig voneinander unterscheiden, wie:

  • Fingerabdruck
  • Stimmerkennung
  • Messung des Blutdrucks in den Fingern

MasterCard versucht zum Beispiel die Erkennung des Herzschlags zur Authentifizierung weiterzuentwickeln, um die Sicherheit für Kunden zu steigern. Aber auch andere Banken, wie die Barclays, möchten anhand des Blutflusses in den Fingern den Kunden erkennen und die Freigabe für größere Geldbeträge freigeben. Wiederum eine andere Bank versucht anhand eines Gesichtsscanners, die Kunden zu authentifizieren.

Einer der ersten Vorreiter “Deutsche Bank”, die die Geldaufträge per Fingerabdruck einführten, möchte nun die biometrische Verfahrensweise ausbauen, indem sie das Smartphone erkennen lässt, wenn nicht der rechtmäßige Kontoinhaber im Besitz des Mobiltelefons ist. Zugegeben, einige Ideen klingen sehr futuristisch, doch es zeigt, in welche Richtung es auch auf dem Kreditkartenmarkt gehen wird.

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1 Comment on Bezahlung für MasterCard Kunden nun per Selfie

  1. Haha irgendwie ist diese Entwicklung ja auch besorgniserregend aber irgendwie auch toll. Ich denke die Zukunft liegt genau in solchen Bezahlmethoden. Irgendwann wird man nur als Person physisch anwesend sein müssen, um beispielsweise im Discounter zu bezahlen 🙂

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