Abzocke mit Kreditkarten-Masche bei Flüchtlingen

Kreditkarten Betrug

Die Verbraucherzentrale Bundesverband warnt vor einer neuen Masche von Kreditkartenbetrug. Dabei erhalten Flüchtlinge überraschend Anrufe von angeblichen Kreditkartenfirmen. Anschließend werden ihnen mit diversen Tricks teure Verträge verkauft.

Illegale Geschäftemacher haben ein neues Ziel für ihren Betrug gefunden. Laut Erkenntnis der Verbraucherzentrale werden Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, dass neue Ziel der Geschäftemacher. Klaus Müller, der Chef der VzBv (Verbraucherzentrale Bundesverbandes) sagt, dass seit einigen Wochen eine neue Masche auf dem Markt zu beobachten ist.

Mit einem Anruf bei den Flüchtlingen wird ihnen mitgeteilt, dass sie eine Kreditkarte gewonnen hätten. Als Zustimmung für den Vertrag benutzen die Geschäftemacher schon das „Ja“ was die Flüchtlinge in Bezug auf die Frage nach ihrem Namen geben haben. Danach erhalten sie einen Brief mit einer Aufforderung zur Zahlung. Herr Müller sagt, dass Unwissenheit und das Glücksgefühl eine Kreditkarte zu besitzen, schamlos ausgenutzt werden. Schließlich bedeutet der Besitz einer Kreditkarte eine gewisse Freiheit und Bonität.

Auch für Verbraucher, die schon lange in Deutschland leben, ist die unerlaubte Telefonwerbung seit vielen Jahren ein Problem. Der Chef vom VzBv sagt, dass jetzt die gleiche Masche bei Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund angewandt wird, um sie in eine Falle zu locken. Auch von den Flüchtlingsinitiativen wird diese Meldung bestätigt.

Es wird ein strengerer Rechtsrahmen benötigt

Flüchtlinge möchten an den Konsummöglichkeiten Deutschlands teilhaben bzw. sind auch schon teilweise selbst erwerbstätig. Aber die „Spielregeln Deutschlands“ kennen sie meist nicht. Deshalb tappen sie eher in die Falle der Abzocker. Einige sind der Meinung, dass für die illegalen Praktiken ein strengerer Rechtsrahmen benötigt wird.

Dass sie bei der Verbraucherzentrale und bei Anwälten Unterstützung erhalten könnten, wissen die meisten Flüchtlinge nicht. Wenn Flüchtlingen so etwas passiert, sollen sie auch Ihre Rechte nutzen. Hilfe sollen sie dabei von Helfern der Gewerkschaften oder Wohlfahrtsverbände erhalten.

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