Bald mit Kreditkarten der Sparkassen kontaktlos bezahlen

So einfach geht’s Kreditkarte vor das Kartenterminal halten – fertig. So schnell können ab Juli Sparkassenkunden mit ihrer neuen Kreditkarte bezahlen. Was bei der Sparkasse erst jetzt eingeführt wird, bieten andere Kreditkarten schon längst. Doch es gibt noch weitere Neuerungen. Die Sparkassen werden ab Juli diesen Jahres nur noch Kreditkarten mit einer NFC-Schnittstelle herausgeben. Ab diesem Zeitpunkt, können alle Kunden, die eine neue Kreditkarte von Ihrer Sparkasse erhalten, dann diese zum kontaktlosen Bezahlen nutzen.

Was bedeutet NFC?

Die Abkürzung NFC steht für Near Field Communication. Die Nahfunk-Technologie macht es möglich, dass Daten auf kürzeste Entfernung ausgetauscht werden können. Wenn sich auch im Kartenlesegerät eine solche Schnittstelle befindet, können Kunden mit einer solchen Kreditkarte, wie sie jetzt auch von den Sparkassen angeboten wird, an einer solchen Ladenkasse kontaktlos bezahlen. Bei dem Bezahlvorgang müssen sie die Karte nicht mehr in das Kartenlesegerät stecken. Es reicht völlig aus, wenn die Karte direkt einige Sekunden vor das Terminal gehalten wird. Der Einkauf ist damit in einer Sekunde bezahlt, weil der Kunde bei einem Einkaufswert bis zu 25 Euro in der Regel keine PIN eingeben muss.

Andere Kreditkartenanbieter bieten NFC schon längst an

Schon seit einiger Zeit ist das kontaktlose Bezahlen mit Kreditkarte bei vielen Händlern möglich. Auch viele Kreditkartenanbieter geben seit geraumer Zeit nur noch Kreditkarten mit NFC Technologie heraus. Hinkt die Sparkasse also wieder mal hinterher? Seit Mitte 2016 statten die Sparkassen auch ihre girocards mit NFC Technologie aus.

Auch in Bezug auf die PIN Eingabe gibt es eine weitere wichtige Neuerung. In Zukunft müssen alle Besitzer der neuen Sparkassen Kreditkarte ihre PIN eingeben, wenn sie kontaktbasiert bezahlen. Das heißt, bei Einkäufen über 25 Euro muss die Kreditkarte in das Lesegerät gesteckt werden, woraufhin eine PIN Abfrage erfolgt. Das gilt sowohl für Zahlungen innerhalb Deutschlands als auch im Ausland. Damit soll der Schutz vor Missbrauch erhöht werden. Gelegentlich kann es auch beim kontaktlosen Bezahlen zu einer PIN-Abfrage kommen.

Hier ist die Sparkasse fortschrittlich: Wer sich die PIN nicht merken kann, kann diese an jedem Sparkassen-Geldautomaten ändern.

Tipp der Redaktion: Sparkassen Kreditkarten gibt es nur in Verbindung mit einem Sparkassen Girokonto. Sowohl für das Girokonto als auch für die Kreditkarte fallen in über 99 Prozent der Fälle eine Grundgebühr an. Wer clever ist, wechselt zur einer Direktbank. Damit können locker einige hundert Euro im Jahr an Gebühren gespart werden. Kostenlose Kreditkarten gibt es in unserem Kreditkarten Vergleich.

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