Kreditkarte für Studenten
Betrachtet man die Entwicklungen beim Bezahlen im Internet (und im klassischen Handel in vergleichbarer Art und Weise), wird rasch deutlich, dass der Trend eindeutig weg von der Bezahlung in bar oder auf Rechnung geht. Immer neue Bezahlsysteme erblicken das Licht der Welt. Besonders begehrt bei den Betreibern von Online-Shops sind Kreditkarten. Grund für diese Vorliebe ist die Tatsache, dass die Plastikkarten weltweit im gleichen Maße zum Einsatz kommen können und dabei für Verbraucher wie auch für Unternehmen eine sehr günstige Variante des Bezahlens ermöglichen. Ähnlich wie auf dem US-Markt setzen sich Kreditkarten auch in Deutschland immer weiter durch, weil die Konsumenten ihrerseits die hohe Bequemlichkeit der Karten erkennen. Doch über Jahre hinweg waren Kreditkarten leider nicht für alle Gruppen der Gesellschaft erhältlich. Geringverdiener, Selbständige ohne festes Einkommen oder Arbeitslose hatten fast immer das Nachsehen.
Karten im Prepaid-Gewand können eine Möglichkeit sein
Während die genannten drei Gruppen inzwischen vor allem auf die so genannten Kreditkarten im Prepaid-Format für sich erkennen, kommt Studenten bei der Suche nach der idealen Kreditkarte in erster Linie ein Aspekt zugute: Banken und Kreditkartengesellschaften haben mittlerweile verstanden, dass die studentischen Kunden unter optimalen Umständen die späteren Besserverdiener und somit die begehrten Stammkunden von morgen sind. Diese Einsicht erweist sich als gute Voraussetzung für die jungen Kunden, denn eine Kreditkarte für Studenten findet man derweil immer häufiger auf dem Markt. Anders als bei den Prepaid Kreditkarten handelt es sich beim einer Studentenkreditkarte nicht zwangsläufig um eine Karte, die einzig und allein auf Guthabenbasis als Zahlungsmittel in Handel und Internet verwendet werden kann. Natürlich können sich die studentischen Verbraucher auch für solche Karten entscheiden. Allerdings müssen sie in diesen Fällen damit rechnen, dass sie eventuell unnötig hohe Monats- oder Jahresgebühren für die Karte zahlen müssen.
Studentenkreditkarte auch als Modell mit Kreditrahmen zu haben
Die meisten Produkte aus der Sparte „Kreditkarte für Studenten“ sind im Grunde ganz normale Kartenmodelle, die durchaus sogar mit einem Kreditrahmen angeboten werden. Allerdings hält sich dieser Spielraum meist in einem eher überschaubaren Rahmen. Wie hoch dieser Verfügungsrahmen bei der Studentenkreditkarte genau ausfällt, hängt wie beim „normalen Kunden“ vorrangig davon ab, wie es um die Bonität der Antragsteller steht und welches Einkommen für die Berechnung des Rahmens zugrunde gelegt werden kann. Im Klartext heißt dies: Wer im Alltag neben dem Leben an der Uni einem Nebenjob nachgeht und so etwas dazu verdient, hat gute Chancen, zumindest zwischendurch auch mal über die eigenen Verhältnisse leben zu können. Ein Hinweis an dieser Stelle sei jedoch erlaubt: Wer seinen Kreditrahmen ausschöpft und die Gelder in monatlichen Raten zurückzahlt, muss mit nicht gerade niedrigen jährlichen Effektivzinssätzen rechnen. Diese können im Einzelfall auf einem ähnlich hohen Niveau liegen wie bei den derzeit im Durchschnitt kostspieligen Dispositionskrediten beim Girokonto. Unterschiede beim Thema Studentenkreditkarte gibt es auch insofern, dass etliche Karten für einige Monate generell auf die Berechnung von Zinskosten verzichten. Zahlen die Inhaber der Kreditkarte für Studenten also rasch die umgesetzten Kreditsummen zurück, bleiben ihnen hohe Kosten erspart.
Gebührenverzicht rechnet sich für Anbieter als Werbungskonzept für später
Grundsätzlich aber überzeugt die Kreditkarte für Studenten in erster Linie durch erfreulich geringe Gebühren. Voraussetzung für den Erhalt einer Studentenkreditkarte ist die Vorlage eines gültigen Studentenausweises. Diesen legen die Antragsteller wahlweise in der Filiale einer Bank vor, die eine solche Kreditkarte für Studenten anbietet. Die zweite Variante bezieht sich auf die Beantragung der Studentenkreditkarte via Internet. In diesem Fall werden die Immatrikulationsbescheinigungen im Rahmen des erforderlichen Identifikationsverfahren (vielfach das so genannte PostIdent-Verfahren der Deutschen Post) auf dem Postweg an die Kreditkartengesellschaften und andere Anbieter einer Kreditkarte für Studenten zugestellt. Dass die Studierenden nicht selten so niedrige Gebühren oder bei einigen Anbietern überhaupt keine Grundgebühren für die Karten zu erwarten haben, hat einen guten Grund.
Studentenkreditkarte kommt nicht in jedem Alter in Frage
Für die Kreditkartenanbieter rechnet sich diese Prozedur als Investition in die Zukunft. Kunden, die schon in jungen Jahren mit dem Service und den Konditionen ihrer Studentenkreditkarte zufrieden waren, bleiben zumindest rein statistisch auch nach dem Abschluss des Studiums treue Kunden eines Unternehmens. Uneingeschränkt erhältlich ist die Kreditkarte für Studenten nicht im Hinblick auf das Alter der Kartennutzer. In der Regel setzen die Anbieter eine Altersobergrenze fest. Fast immer liegt dieser Grenzwert bei einem Alter von etwa 30 Jahren, nur in Ausnahmefällen ist die Studentenkreditkarte auch für oft die im wahrsten Sinne des Wortes älteren Semester erhältlich. Für die so genannten Langzeitstudenten sind die Aussichten also meist eher schlecht. Für alle potentiellen Antragsteller gilt: Erst prüfen, ob die Gebührenfreiheit dauerhaft garantiert wird! Denn viele Institute werben damit, dass die Kreditkarte für Studenten kostenlos erhältlich sind. In den AGB zeigt sich dann jedoch manchmal, dass nur das erste Jahr der Nutzung unentgeltlich garantiert wird. In den folgenden Jahren hängen die Gebühren möglicherweise davon ab, welchen Umsatz die Inhaber mit ihrer Studentenkreditkarte im Jahr zuvor erreicht haben.
Rabatte durch Kooperationen mit branchenfremden Konzernen
Mit den möglichen Grundgebühren und den Kosten für die Inanspruchnahme des Kreditrahmens wurden bisher nur zwei zu berücksichtigende Eigenschaften der Kreditkarte für Studenten (die mitunter auch andere Auszubildende in Frage kommen kann) erwähnt. Doch nicht nur die möglichen Kosten sollen in aller Ausführlichkeit dargestellt werden. Denn eine Studentenkreditkarte kann ihren Inhabern häufig auch große Vorteile jenseits des eigentlichen Zahlungsverkehrs verschaffen.
Viele Anbieter von Kreditkarten setzen im Wettbewerb mit der Konkurrenz verstärkt auf Kooperationen mit Unternehmen aus anderen Bereichen. So besteht bei einigen Produkten die berechtigte Hoffnung, zusätzlich als Kunde in den Genuss einer kostenlosen BahnCard zu gelangen. Für viele Studierende ist dieses Extra durchaus rentabel. Denn nicht jeder eingeschriebene Student kann sich eine eigene Wohnung leisten und muss Tag für Tag Fahrtstrecken mit der Bahn zurücklegen. Hier langfristig weniger bezahlen zu müssen, verleiht der Kreditkarte für Studenten zusätzliche Attraktivität. Rabatte und Boni winken den studentischen Kartennutzern mitunter auch beim Kinobesuch, bei Ausflug in Vergnügungsparks oder bei der Buchung eines Urlaubs. Immer neue Vergünstigungen bieten die Anbieter ihren Kunden, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Bezüglich der Zahl der so genannten Akzeptanzstellen in allen Teilen der Welt bieten die Kreditkartenunternehmen ihren Kunden inzwischen den größtmöglichen Luxus. So bieten sich international Millionen von Möglichkeiten, Bezahlungen per Kreditkarte vorzunehmen, ohne erst Geld umtauschen zu müssen. Bei den führenden Anbietern der Branche sind 20 Millionen Akzeptanzstellen und mehr garantiert.
Auch Versicherungsschutz kann kostenlose inklusive sein
Gerade auf Reisen erweist sich die Kreditkarte für Studenten als Vorteil. Wer vielleicht schon bald sein geplantes Urlaubssemester in Angriff nehmen will, braucht vor Ort nicht nur ein zuverlässiges Zahlungsmittel, mit dem er oder sie so preiswert wie möglich Geld abheben und Zahlungen vornehmen kann, So manche Studentenkreditkarte kommt zugleich mit verschiedenen unentgeltlichen Versicherungsleistungen nach Hause. Zu den häufigsten Leistungen gehört etwa der Mietwagen-Schutz oder die Auslands-Krankenversicherung. Ausgestattet mit einer solchen Karte , kann man sich mit etwas Glück sogar den Abschluss einer zusätzlichen Police aus dem Portfolio eines Versicherungsunternehmens sparen.
Und auch der Service spielt eine wichtige Rolle bei der Studentenkreditkarte. Kunden, die immer genau über ihren Kontostand informiert sein möchten, können Karten bestellen, bei denen ein Sms-Ticker alle Kontobewegungen mitteilt. Dies bringt nicht nur jederzeit die Gewissheit, wie es um die eigenen Finanzen steht. Auf Nummer sicher gehen die Kartennutzer auf diesem Wege auch in puncto Kartenmissbrauch. Wer stets auf dem aktuellsten Stand über Buchungsvorgänge über die Kreditkarte für Studenten ist, kann zeitnah Maßnahmen ergreifen, um Schäden zu verhindern.
Fazit zur Kreditkarte für Studenten
Die Studentenkreditkarte ist längst keine Ausnahmeerscheinung mehr auf dem deutschen Markt. Die Auswahl hat allein in den letzten zwei bis drei Jahren deutlich zugenommen. Von der Qual der Wahl kann jedoch dennoch nicht gesprochen werden. Zumindest dann nicht, wenn sich Interessenten bei ihren Auswahlmühen von Vergleichsportalen im Web auf die Sprünge helfen lassen. Denn nur so ist sichergestellt, dass man nicht plötzlich doch wieder eines der echten Top-Angebote übersieht und sich nur mit der zweitbesten Kreditkarte für Studenten zufrieden geben muss.

