Kreditkarte abgelehnt – Woran kann das liegen?

Wenn die Kreditkarte abgelehnt wird, hat das häufig mit dem Kartenkredit zu tun. Eine sichere Alternative ist die Prepaid Kreditkarte, auch Kreditkarte auf Guthabenbasis genannt.

An die Kreditkarte von einem der namhaften Herausgeber wie AMEX, wie VISA oder wie MasterCard wird grundsätzlich auch die Erwartung für einen dazugehörigen Kartenkredit geknüpft. Noch vor zwei, drei Jahrzehnten war das immer ein eigener, separater Kredit, also zusätzlich zum Dispo-Kredit auf dem Girokonto, oder zum Ratenkredit bei der Hausbank. Heutzutage gibt es unterschiedliche Varianten für die Kreditkarte + Kartenkredit. Wenn beispielsweise die Kreditkarte ein Bestandteil des Komplettangebotes „Girokonto + Girokarte + Kreditkarte“ ist, dann gehört mit dem Dispo-Kredit nur ein einziges Kreditangebot dazu. Die Bonität wird für alles nur einmal geprüft und bewertet. Ganz anders ist die Situation für die Anbieter von Kreditkarten ohne Girokonto. Bei ihnen gehört zur Kreditkarte immer ein eigener, also zusätzlicher Kartenkredit mit separater Bonitätsprüfung. Das hat Auswirkung auf den Schufa-Basisscore, weil sich die finanziellen Verbindlichkeiten des Karteninhabers um den Kartenkredit erhöhen. Im Einzelfall kann das dazu führen, dass der Antrag auf Ausstellung einer Kreditkarte deswegen abgelehnt wird, weil die Kreditwürdigkeit für den zusätzlichen Kartenkredit nicht ausreichend gut ist. Jetzt muss der Antragsteller reagieren, und das kann er auch!

Kreditkarte steht im Vordergrund, nicht der Kartenkredit

Der Betroffene sollte sich fragen, ob sein Hauptinteresse auf der Kreditkarte oder auf einem Kredit, sprich dem Kartenkredit liegt. Ein Kredit, sei es als Raten- oder Rahmenkredit, ist anderweitig deutlich günstiger und oftmals einfacher zu bekommen. Der Schwerpunkt liegt also ganz eindeutig auf der Kreditkarte. Sie soll als Zahlungsmittel für Bargeldverfügungen am Geldautomaten sowie für bargeldlose Zahlungen im In- und Ausland genutzt werden können. Doch dazu wird heute nicht mehr unbedingt auch ein Kartenkredit benötigt. Wenn die Kreditkarte in der ursprünglichen Form, also als Karte mit einem dazugehörigen Kredit abgelehnt wird, dann kann alternativ das Angebot einer Kreditkarte ohne Kartenkredit genutzt werden. Das ist die Prepaid-Kreditkarte oder Debit-Kreditkarte. Sie ist eine in jeder Hinsicht einsatzfähige Kreditkarte mit allen dazugehörigen Kartenfunktionen. Einziger Unterschied ist der fehlende Kredit auf dem Kartenkonto. Der wird durch einen Guthabensaldo ersetzt. Anstelle auf dem Kartenkonto einen Kredit- beziehungsweise Minussaldo zu führen, wird mit einem Kartenguthaben gearbeitet. Der Karteninhaber überweist von seinem Girokonto als dem Referenzkonto ein Guthaben auf das Kartenkonto. Darüber kann er jederzeit und nach Belieben verfügen. Im Grunde genommen ist das dieselbe Situation wir bei der Kreditkarte mit Kartenkredit. Der ist ebenfalls begrenzt, nur eben als Minussaldo im Gegensatz zur Prepaid-Kreditkarte mit einem Guthabensaldo.

Ablehnung bezieht sich auf den Kredit, nicht auf die Karte

Dem Antragsteller sollte bewusst sein, dass sich eine Ablehnung der Kreditkarte nicht auf die Karte selbst, sondern auf den dazugehörigen Kredit bezieht. Da eins mit dem anderen direkt zusammenhängt, ist von der Kreditablehnung automatisch auch die Kreditkarte betroffen. Wenn eins vom andern abgekoppelt, sozusagen losgelöst ist, oder wenn nur die Kreditkarte allein beantragt wird, dann sieht es gleich ganz anders aus. Das finanzielle Risiko für den Kartenanbieter ist der Kredit, nicht die Kreditkarte selbst. Sie ist sozusagen das Mittel zum Zweck im täglichen Zahlungsverkehr. Ohne Kartenkredit kann sie nur in Höhe des Guthabens auf dem Kartenkonto eingesetzt werden. Das ist nur mit einem Guthabensaldo möglich. Für den Kartenanbieter ist die Prepaid-Kreditkarte, sprich diejenige ohne Kartenkredit, völlig risikolos. Der ist vielmehr daran interessiert, denjenigen Kunden eine Kreditkarte anzubieten, die auf den Kartenkredit bewusst verzichten, oder die ihn mangels Bonität nicht bewilligt bekommen. Mit der Kreditkarte als solcher ist ihnen aber auf jeden Fall geholfen. Damit können sie im Einzelhandel am Ort bargeldlos oder auch kontaktlos bezahlen, ebenso wie im Onlinehandel und im Versandhandel. Beim Urlaub im Ausland ist die Kreditkarte geradezu ein Muss, und auch im Inland ist sie unentbehrlich. Anstelle einen Kartenkredit in Anspruch zu nehmen, wird das Kartenkonto mit einem Guthaben ausgestattet. Der Zahlungsempfänger kann der Kreditkarte nicht ansehen, ob es sich um eine mit Kartenkredit oder um eine Prepaid-Kreditkarte handelt. Im Online- und Versandhandel bekommt er die Kreditkarte gar nicht zu Gesicht; ihm werden lediglich Informationen wie Nummer und Gültigkeitsdauer der Kreditkarte telefonisch oder per E-Mail mitgeteilt.

Fazit: Es gibt immer einen Weg zu einer Kreditkarte

  • Für die Kreditkarte selbst braucht keine Ablehnung befürchtet zu werden
  • Eine Kreditkartenablehnung bezieht sich immer auf die Kombination Karte + Kredit
  • Grund für diese Ablehnung ist die mangelnde Kreditwürdigkeit in Bezug auf den Kartenkredit
  • Die Prepaid Kreditkarte stellt für den Kartenanbieter keinerlei finanzielles Risiko dar
  • Jede Kreditkarte ist das gewünschte Zahlungsmittel im Alltag; sei es mit Kredit oder als Prepaid-Karte

Kreditkartenantrag abgelehnt – Ursachen und Lösungen

Den Kreditkartenantrag auszufüllen und abzuschicken geht ganz schnell. Doch genauso schnell kann es passieren, dass der Antrag abgelehnt wird. Statt die ersehnte Plastikkarte im Briefkasten vorzufinden, hat der Antragsteller plötzlich einen Brief in der Hand mit der Ablehnung des Antrags. Dann stellt sich die Frage: Warum? Vor allem dann, wenn die Gründe der Ablehnung nicht offensichtlich sind. Manchmal sind die Gründe der Ablehnung ganz klar, manchmal aber auch nicht. Denn die Banken nennen eher selten die Gründe, die zur Ablehnung geführt haben. Was dann?

Erstmal tief durchatmen und Ruhe bewahren, vielleicht ist es hilfreich bei dem Anbieter nachzufragen warum dieser Antrag abgelehnt wurde. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, eine Kreditkarte bei einer anderen Bank zu beantragen. In diesem Artikel wird erläutert, welche Gründe es zur Ablehnung des Antrags geben kann und welche Maßnahmen Verbraucher im Nachhinein ergreifen können. Außerdem wird gezeigt, warum eine bereits ausgegebene Kreditkarte beim Bezahlen abgelehnt werden kann.

Ablehnung eines Kreditkartenantrags – Was tun?

Es gibt nicht immer nur einen Grund, warum eine Kreditkarte abgelehnt wird. Manchmal spielen auch mehrere Faktoren eine Rolle. Im Vorfeld kann der Verbraucher schon Maßnahmen ergreifen um die Gründe zu entkräften oder zu mindestens abzumildern. Wer bereits Erfahrungen in der Hinsicht gemacht hat (Ablehnung des Kreditkartenantrags), kann jetzt beim erneuten Beantragen der Kreditkarte, die richtigen Schritte gehen.

5 Gründe für die Ablehnung eines Kreditkartenantrags

  • Verantwortlich für eine Ablehnung der Karte ist in den meisten Fällen ein negativer Schufa Score. Eine übermäßige Verschuldung oder eine vergessene Rechnung kann dazu führen, dass ein negativer Vermerk in der Schufa entsteht. Auch durch häufige Kreditanträge, kann sich der Score zum negativen verändern. Bei wem bereits eine Kreditkarte abgelehnt wurde, sollte sich vor dem erneuten Beantragen, eine Schufa Auskunft einholen. Im Anschluss sollte diese genau untersucht werden, ob nicht eventuell noch Einträge bestehen, die bereits erledigt sind. In diesem Fall, sollte sich der Verbraucher direkt an die Schufa wenden und die Löschung alter Einträge beantragen.
  • Ein weiterer Grund sind zu niedrige Einkünfte. Vor allem immer dann, wenn diese unter der Pfändungsfreigrenze liegen. Denn sollte der Kreditkarteninhaber die Schulden nicht begleichen können, so kann kein Einkommen gepfändet werden. Doch selbst in diesem Fall gibt es Möglichkeiten eine Kreditkarte zu erhalten. Auch problematisch kann es werden, wenn die Höhe der Einkünfte und die Höhe des gewünschten Kreditkartenrahmens nicht verhältnismäßig sind.
  • Gründe finden sich auch in der Berufsausübung. Zum Beispiel haben es Selbständige viel schwerer eine Kreditkarte zu erhalten. Hintergrund ist, dass die Einkünfte von Selbstständigen und Freiberuflern häufig schwanken. Anbieter, der insbesondere Kreditkarten für Selbstständige bietet, ist Barclaycard.
  • Leider vergeben einige Banken einfach keine Kreditkarten an Alleinerziehende, Senioren, Teilzeitarbeiter oder eben auch an Selbständige. Diese Gründe der Ablehnung werden selten offen kommuniziert, da Banken Diskriminierungsklage fürchten. Die Rechtslage wird klar definiert: Kein Unternehmen kann gezwungen werden Kunden zu bedienen und kann diese auch ablehnen ohne es zu begründen. Warum dieser betroffene Personenkreis beim Beantragen der Kreditkarte wirklich abgelehnt wird, liegt oft darin, dass aus der Sicht der Banken das Risiko eines plötzlichen Zahlungsausfalls einfach zu hoch ist. Da hilft nur, die Kreditkarte bei einem anderen Unternehmen zu beantragen.

Statistik zeigt: Ablehnungsquote liegt etwa bei 60 Prozent

Wer Gründe für die Ablehnung des eigenen Kreditkartenantrags kennt, ist klar im Vorteil. Denn dann kann der Verbraucher gezielt Schritte einleiten, um die Ausgangssituation für den nächsten Antrag zu verbessern.

Tatsache ist es auch, dass die Banken nur in seltenen Fällen die wirklichen Gründe der Ablehnung angeben. Die Anträge werden meist pauschal abgelehnt und Auskünfte verweigert. Der Antragsteller sollte sich nicht scheuen, durch Recherchieren und Nachfragen versuchen, die wirklichen Gründe der Ablehnung herauszufinden. Einige Statistiken zeigen, dass sogar 60 Prozent aller Kreditkartenanträge abgelehnt werden. Wenn die Gründe für eine Ablehnung nicht ganz klar waren, sollte der Kreditkartenantrag einfach bei einem anderen Anbieter gestellt werden.

Sollten Kreditkartenanträge wiederholt abgelehnt werden oder die Bonität kann nicht wesentlich verbessert werden, dann gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Prepaid-Kreditkarten. Dort wird keine Schufa Auskunft und Bonitätsabfrage gestellt. Da der Nutzer den Betrag erst auf die Kreditkarte überweisen muss, entsteht für die Bank kein finanzielles Risiko. Im Gegenzug sind Prepaid-Kreditkarten häufig mit Gebühren verbunden.

Kreditkarte im Internet abgelehnt

Nicht selten kommt es vor, dass Verbraucher die unangenehme Erfahrung machen, dass beim Einkaufen im Internet die Kreditkarte abgelehnt und die Bestellung storniert wurde. Es gibt tatsächlich so einige Gründe warum die Ablehnung einer Kreditkarte im Internet erfolgt.

Einer der Hauptgründe warum das Bezahlen mit Kreditkarte verweigert wird, ist die falsche Eingabe der Kreditkartennummer, Prüfziffer oder das Gültigkeitsdatum. Wenn das Gültigkeitsdatum abgelaufen ist, kann die Kreditkarte nicht belastet werden. Nicht immer liegt das Problem an der Kreditkarte oder dessen Besitzer, es kommt auch oft zu kurzzeitigen technischen Schwierigkeiten in der Verbindung. Beispielsweise kann es zwischen den Bankinstituten zu einem Verbindungsabbruch bei der Datenübertragung kommen.

Ist das Kreditkartenlimit erreicht oder sogar überschritten, muss bei einer teuren Bestellung von der Bank freigeschalten werden. In diesem Fall muss die Bank informiert werden um die Mehrbelastung zu genehmigen oder den Kreditrahmen zu erhöhen. Wenn das nicht möglich ist, dann muss der Verbraucher entweder auf eine alternative Zahlungsmethode umstellen oder den Einkauf stornieren.

Manchmal werden Online-Transaktionen von der Bank verhindert, weil es unmöglich ist das Kreditkartenkonto in anderen Währungen zu belasten, zum Beispiel, wenn in einem Onlineshop außerhalb von Europa bestellt wird. Es kommt auch vor, dass eine Website ein Problem mit einer Zahlungsplattform hat, dann hat die fehlgeschlagene Zahlung nichts mit der Kreditkarte zu tun. Die Ursache für eine abgelehnte Kreditkarte im Internet kann auch ein internes Problem sein, da unerwartete Fehler und Lücken bei dem elektronischen Zahlungssystem auftreten können.

Teilweise sind die Sicherheitsanforderungen der Internetseite oder des Online-Shops zu hoch. Beispielsweise akzeptieren einige Händler nur Kreditkartenzahlungen mit “Verified by Visa” oder “MasterCard Secure”. Wenn diese zusätzlichen Features durch den Verbraucher (noch) nicht genutzt werden, kann es passieren, dass die Zahlung per Kreditkarte abgelehnt wird.

Kreditkarten abgelehnt beim Offline bezahlen

Muss jemand eine dringende Zahlung mit der Kreditkarte tätigen, weil er vielleicht gerade kein Bargeld in der Tasche hat, kann eine abgelehnte Kreditkarte sehr enttäuschend sein. Es kommt ziemlich oft vor, dass Zahlungen mit der Kreditkarte an der Ladenkasse abgelehnt werden

Zu den häufigsten Gründen zählt ein falsch eingegebener PIN. Wenn dieser mehrfach falsch eingegeben wird, kann eine Sperrung der Kreditkarte folgen. Wegen nicht ausreichender Mittel oder überschrittenen Kreditrahmen wird oft eine Kreditkarte nicht akzeptiert. Was ein ganz klarer Grund und dennoch oft übersehen wird bei einer Verweigerung der Kreditkarte, sind Schäden an dieser. Entweder haben Kreditkarten einen Magnetstreifen oder einen Chip, auf welchem die Daten des Karteninhabers gespeichert sind, und bei der Zahlung an einem ATM Gerät gescannt werden. Ist eine Kreditkarte beschädigt, können diese Daten nicht korrekt gelesen werden und eine Bezahlung wird verweigert. Nicht ausgeschlossen ist auch ein interner Fehler im Händlerterminal, auch dann kann die Kreditkarte abgelehnt werden.

Wenn Kreditkarte im Ausland abgelehnt wird

Wenn die Kreditkarte im Ausland abgelehnt wird könnte das an den Beschränkungen dieses Landes liegen. Aus Sicherheitsgründen wird das von der Bank festgelegt, kann unter Umständen aber auch vom Kartenbesitzer eingestellt werden. Dadurch wird der Einsatz der Karte auf bestimmte Länder beschränkt.

In einigen Ländern innerhalb Europas wie Frankreich oder Portugal zum Beispiel, werden Kreditkarten an Tankstellenautomaten und an Fahrkarten nur dann akzeptiert, wenn Sie über eine PIN Funktion verfügt und mit einem Chip ausgestattet ist. Leider kommt es auch vor, dass im Ausland bestimmte Tankstellen einfach keine ausländischen Kreditkarten akzeptieren.

Ein weiterer Grund besteht darin, dass der Umsatz schlicht und ergreifend zu hoch ist. Häufig liegt das Limit für Zahlungen im Ausland wesentlich unter dem im Inland. Daher ist es vor allem bei Reisen ins Ausland, immer empfehlenswert, mehrere alternative Zahlungsmittel dabei zu haben. Denkbar ist auch ein Kreditkartendoppel aus Visa und MasterCard, wie sie beispielsweise die Eurowings Kreditkarten bieten.