Die beste Kreditkarte finden – Die wichtigsten Aspekte

Die beste Kreditkarte zu finden ist nicht ganz einfach. Man muss sich über die verschiedenen Aspekte einer Kreditkarte genau ansehen und dann entscheiden welche für die eigenen Zwecke geeignet ist. Wir haben alle wichtigen Informationen für Sie zusammengetragen.

Suche und Beantragung einer Kreditkarte

Früher wurde eine Kreditkarte bei der Hausbank, meist eine Sparkasse, Volksbank oder private Großbank, bestellt und der Aspekt Gebühren wurde weitgehend außer Acht gelassen. Spätestens seit dem Internetzeitalter und dem Aufstieg der so genannten Direktbanken oder Internetbanken hat sich dies jedoch stark geändert. Die beste Kreditkarte finden Verbraucher längst nicht mehr bei der Hausbank, das Internet bietet unabhängige und aussagekräftige Vergleiche von Kreditkarten an. Wer den Weg zum Kreditkarten Vergleich geschafft hat nun die Wahl. Doch welche ist die beste Kreditkarte für den individuellen Anspruch? Die Antwort auf diese Frage erhält man durch die Analyse des eigenen Nutzungsverhaltens. Bevor Sie sich also für eine Kreditkarte entscheiden, sollten Sie die folgenden Aspekte genauer beachten.

Beste Kreditkarte = Kostenlose Kreditkarte?

Die Jahresgebühr für eine Kreditkarte variiert nach Art der Kreditkarte und ist natürlich auch abhängig von der ausgebenden Bank. Filialbanken bieten nur selten kostenlose Kreditkarten an, häufig wird hier eine Jahresgebühr bis zu 99 Euro pro Jahr fällig. Direktbanken und Filialbanken mit Online-Angebot verzichten jedoch immer häufiger auf die Erhebung einer Jahresgebühr. Damit kann die Kreditkarte erst einmal kostenlos beantragt werden und bei Nichtnutzung können auch keine Gebühren anfallen. Es gibt jedoch durchaus Kreditkarten mit Jahresgebühr, die für bestimmte Nutzergruppen sinnvoll sein können. Dazu gehören beispielsweise goldene Kreditkarten oder Kreditkarten von Fluggesellschaften. Solche Kreditkarten umfassen häufig ein deutlich größeres Leistungspaket in Form von Reiseversicherungen, Unfallversicherungen, Diebstahlversicherung sowie Vergünstigungen und Bonussysteme. Im Folgenden wir jedoch auf klassische Kreditkarten ohne Jahresgebühr eingegangen, da eine solche die beste Kreditkarte für den normalen Verbraucher darstellt. Die Kreditkarte kommt beim Einkaufen, im Urlaub, bei der Autovermietung sowieso auf Reisen zum Einsatz. Wie sich Kreditkarten hier in Puncto Gebühren unterscheiden, erfahren Sie im Folgenden.

Kreditkarten sollten möglichst wenig Kosten verursachen

Die Kreditkarte ist in der heutigen Zeit ein gängiges bis hin zu notwendiges Zahlungsmittel. Im Online- sowie im Versandhandel ist sie so gut wie unentbehrlich, ebenso wie bei Reservierungen im Hotel oder bei der Autovermietung. Letztendlich wird sie auch für Bargeldverfügungen am Geldautomaten genutzt. Als ein ständiger Begleiter sollte sie bestenfalls kostenlos oder zumindest absolut kostengünstig sein. Mögliche Kostenarten im Zusammenhang mit der Kreditkarte sind einmalige Ausstellungs- und laufende Jahresgebühr, Kosten für Bargeldabhebungen, unterschiedlich lange Zahlungsziele für bargeldlose Bezahlungen, Fremdwährungsgebühren sowie die Sollzinsen für den Kartenkredit. Als beste Kreditkarte kann unter diesem Gesichtspunkt diejenige bezeichnet werden, bei der solche Kosten nicht anfallen oder möglichst niedrig sind. Das kann der Kreditkarteninhaber anhand seines individuellen Bedarfs entscheiden. Der eine hat den Schwerpunkt beim bargeldlosen Bezahlen, der andere bei der Abhebung von Bargeld im Inland, und der nächste im Ausland. Unter der Vielzahl an Kreditkarten lässt sich der jeweils beste Kreditkartenanbieter bei einem Kreditkartenvergleich im Internet herausfinden.

Kreditkarte ohne Girokonto oder mit Girokonto?

Viele Banken und Sparkassen bieten als Universalbank nach dem KWG, dem Kreditwesengesetz, ihre eigene Kreditkarte an. Sie wird wahlweise selbst oder in Kooperation mit einem Kartenanbieter herausgegeben. Besonders die Direkt- sowie die Onlinebanken gehören zu denjenigen Kreditinstituten, die mit einer kostenlosen Kreditkarte werben. Ihre Leistungen sind meistens deutlich umfangreicher, preisgünstiger und insofern besser als die der Filialunternehmen. Online- und Direktbanken bieten ihren Kunden gerne ein „Gesamtpaket“ an. Das besteht aus den drei Säulen Girokonto, Girokarte und Kreditkarte. Onlinebanking ist bei allen eine Selbstverständlichkeit, und das Girokonto ist oftmals auch ein Tagesgeldkonto mit Verzinsung des Habensaldos. Zu den führenden Anbietern einer kostenlosen Kreditkarte gehören die Deutsche Kreditbank AG, Barclaycard, Norisbank oder die ING DiBa . Das durchschlagende Werbeargument für die kostenlose Kreditkarte ist der Verzicht auf eine laufende Jahresgebühr. Die Kreditkarte wird auf Antrag hin ins Haus geschickt und freigeschaltet. Für ihre Benutzung fallen dauerhaft keine laufenden Gebühren an.

Kreditkarte ohne Schufa als Alternative

Üblich ist es, dass zu einer Kreditkarte ein bonitätsabhängiger Kartenkredit gehört. Beides wird als Information in die Schufa-Datenbank eingetragen und bei der Berechnung des Schufa-Score berücksichtigt. Eine Alternative dazu ist die Kreditkarte ohne Schufa. Sie ist als Guthabenkarte, auch Prepaid-Kreditkarte genannt, eine vollfunktionsfähige Kreditkarte ohne Kartenkredit und in etwa vergleichbar mit dem Girokonto ohne Dispo-Kredit. Der Karteninhaber zahlt ein Guthaben auf das Kartenkonto ein, über das er anschließend bargeldlos sowie am Geldautomaten verfügen kann. Für den Kartenanbieter besteht bei einer Kreditkarte ohne Kartenkredit kein finanzielles Risiko. Das ist der Grund, aus dem die Kreditkarte ohne Schufa nicht in die Schufa eingetragen und auch ohne Bonitätsprüfung ausgegeben wird. Bei der Kreditkarte mit Kartenkredit verdient der Anbieter vorwiegend an den Sollzinsen. Mit der Kreditkarte ohne Schufa und ohne Kredit entfällt diese Möglichkeit. Das ist der Hauptgrund dafür, dass sie mit einer zwei- oder dreistelligen Jahresgebühr häufig deutlich teurer ist als die „richtige“ Kreditkarte mit Kartenkredit von den Direktbanken.