Prepaid Kreditkarte: Kreditkarte ohne Schufa

Personen mit einer schlechten Bonität suchen häufig nach einer Kreditkarte ohne Schufa. Allerdings machen fast alle Banken und Kreditkartenanbieter eine Schufa Abfrage. Wer das partout vermeiden will, kann glücklicherweise auf eine Prepaid-Kreditkarte umsteigen.

Bei der Beantragung der Prepaid Kreditkarten wird kein monatlicher Einkommensnachweis gefordert, keine Bankauskunft eingeholt und es erfolgt keine Bonitätsprüfung durch die Anfrage bei der Schufa. Diese Prepaid Kreditkarten sind also Zahlungsmittel, die jeder verwenden kann, auch mit negativer Schufa.

Prepaid Kreditkarten Welche Vorteile haben sie?

Prepaid-Kreditkarten bieten eine Reihe von Vorteilen. Im Folgenden eine Auswahl:

  • Es erfolgt bei der Beantragung keine Bonitätsprüfung bzw. es wird keine Auskunft bei der Schufa eingeholt
  • Bankauskunft und Einkommensnachweise werden nicht verlangt
  • Selbst bei Hartz IV, Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfe kann sie jeder bekommen
  • Beantragung ist möglich obwohl Insolvenz vorliegt, Schulden vorhanden sind, bei der Schufa Einträge vorliegen usw.
  • Schüler, Studenten, Hausfrauen usw. können sie ebenfalls beantragen
  • Prepaid- und Konto-Kreditkarten auf Guthabenbasis mit Onlinebanking
  • Akzeptanz dieser Karten ist weltweit gegeben, bei Millionen von MasterCard und VISA-Partnern
  • Im Rahmen des Kartenguthabens kann eine Bargeldabhebung rund um die Uhr am Geldautomaten erfolgen. Benötigt wird dazu eine PIN.
  • Geringe Jahresgebühr

Prepaid Kreditkarten und deren Besonderheiten

Im Bereich Basis- und Kernfunktion sind die Prepaid Kreditkarten mit den echten Kreditkarten grundsätzlich gleich. Übereinstimmend sind sie zum Beispiel im Checkout beim Online-Shopping, am Terminal, bei den Gebühren oder beim Einsatz- und Fremdwährungsentgelt. Eine Prepaid Kreditkarte funktioniert, wie der Name bereits sagt, nach Aktiva beziehungsweise Habenprinzip. Das Kreditkartenkonto muss gedeckt sein. Dazu muss zuvor ein Betrag vom eigenen Girokonto auf die Kreditkarte überwiesen werden. Befindet sich kein Geld auf dem Konto, kann die Kreditkarte nicht eingesetzt werden. Achtgeben muss der Kunden auf versteckte Gebühren oder Entgelte, die er entrichten muss. Wenn einige Dinge beachtet werden, ist das finanzielle Risiko überschaubar.

Aufladen der Prepaid Kreditkarten

  • Überweisungen vom eigenen Konto (Girokonto) auf die Kreditkarte
  • Überweisungen von einem beliebigen Referenzkonto auf die Kreditkarte
  • Teilweise bieten Herausgeber von Prepaid Kreditkarten auch gebührenpflichtige Dienstleister an, wie Giropay oder sofortüberweisung.

Prepaid-Kreditkarte für wen kann sie interessant sein?

Diese Kreditkarten beruhen auf dem Prinzip von Guthaben. Auf eine Schufa-Auskunft verzichten deshalb die meisten Finanz- und Kreditkarteninstitute. Wer profitiert von diesen Prepaid-Kreditkarten? Es sind zum Beispiel Studenten, Jugendliche, Auszubildende, Freiberufler mit keinem regelmäßigem Einkommen und Menschen mit wenig oder gar keiner Bonität. Es gibt auch Karten die für Kinder geeignet sind, wobei die Karten Nutzung eingeschränkt ist.

Welche Einschränkungen gibt es?

Da diese Kreditkarten auf dem Guthabenprinzip aufgebaut sind, sind sie nutzlos, wenn kein Guthaben vorhanden ist. Seitens der Kartengesellschaft gibt es keine uneingeschränkte Deckungsgarantie, wie bei den normalen Kreditkarten, da es keine Kreditfunktion gibt. Da Kreditkarten als Sicherheit oder als Kaution genutzt werden, kann es mit der Prepaid-Kreditkarte zu Komplikationen führen, zum Beispiel bei Buchung des Hotels oder bei Mietwagenbuchung.

Bei hochwertigen Kreditkarten gibt es eine Hochprägung, diese fehlt bei den Prepaid-Kreditkarten. Die meisten Prepaid-Kreditkarten verweigern ihre Dienste, wenn ein “Ritsch-Ratsch-Gerät” (Imprinter) zum Einsatz kommt.

Kosten und Gebühren – Do‘s & Dont’s

Prepaid Kreditkarten gibt es fast nur gegen eine Gebühr. Dabei wird entweder ein jährlicher Beitrag gefordert oder nur eine einmalige Gebühr erhoben.

ACHTUNG: Es wird oft mit einer kostenlosen Prepaid-Kreditkarte geworben. Jedoch fallen bei einigen Anbietern dann trotzdem Gebühren an, wie zum Beispiel eine Kontoführungsgebühr oder eine Ausstellungsgebühr. Eine Gegenrechnung ist deshalb angebracht. Auch sollten Kunden genau nachfragen, was für zusätzliche Kosten entstehen. Nicht, dass dann eine günstige Karte doch noch teuer wird.

Vor der Beantragung sollten sich Nutzer daher fragen: Was für eine Karte benötige ich und welche möchte ich haben? Besonders auf diese Konditionen sollten Interessenten achten: Gebühren bei Bargeldabhebung, Fremdwährungsgebühr. Auch der Verfügungsrahmen und das Tageslimit ist bei jedem Anbieter unterschiedlich. Ein Blick in das Preis- Leistungsverzeichnis lohnt sich auf jeden Fall, wenn man die richtige Kreditkarte für sich finden möchte. Hilfreich dazu, ist auch ein Prepaid Kreditkarten Vergleich.