Vergleich von Kreditkarten – So gehen Sie am besten vor

Ein wichtiger Punkt bei einem Vergleich, auf den zahlreiche Verbraucher bei der Wahl der passenden Kreditkarte achten, sind die anfallenden Kosten und Gebühren. Diese teilen sich bei den weitaus meisten Kreditkarten in zwei Gruppen auf, nämlich zum einen in die zu zahlenden Jahresgebühren und zum anderen in die Transaktionskosten, die bei Nutzung der Kreditkarte anfallen können. Ein Trend am Kreditkartenmarkt besteht mittlerweile darin, dass immer mehr Banken und sonstigen Emittenten eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr, auch kostenlose Kreditkarte genannt, im Angebot haben.

Jahresgebühr vermeiden – Es gibt viele kostenlose Kreditkarten mit erstklassigen Leistungen für Normalanwender!

Kreditkarte ohne Jahresgebühr meistens Classic- oder Prepaid-Kreditkarte

In der Vergangenheit sind bereits zahlreiche Banken und Emittenten dazu übergegangen, mindestens eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr im Angebot zu haben. In der Praxis handelt es sich dabei in aller Regel um sogenannte Prepaid- oder Classic-Kreditkarten. Diese Kreditkarten zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie oftmals ausschließlich zum Zahlungsverkehr eingesetzt werden können. Weitere Zusatzleistungen, wie man sie insbesondere bei Premium-Kreditkarten vorfindet, sind bei den Kreditkarten ohne Jahresgebühr hingegen oftmals nicht zu finden. So sind es beispielsweise die folgenden Zusatzleistungen, die man bei einer kostenlosen Kreditkarte eher selten nutzen kann:

• Reiseversicherungen
• Teilnahme an Bonusprogrammen
• Rabatte bei bestimmten Partnern

Für den Kunden muss der Verzicht auf die Zusatzleistungen kein Nachteil sein, denn es kommt vielmehr darauf an, welche Leistungen er erwartet und wie er die Kreditkarte nutzen möchte.

Kostenlose Kreditkarte oder zusätzliche Leistungen?

Letztendlich muss sich der Verbraucher bei der Wahl der kostenlosen Kreditkarte entscheiden, ob ihm eine möglichst günstige Nutzung und der Wegfall der Jahresgebühr wichtiger sind, oder er mehr Wert auf zusätzliche Leistungen wie Reiseversicherungen legt. Die Unterscheidung am Markt ist zwar nicht einfach, kann aber durch den passenden Kreditkartenvergleich schnell getroffen werden. Insbesondere die Premium-Kreditkarten beinhalten fast immer Zusatzleistungen, während es sich bei Classic- und Prepaid-Kreditkarten oftmals um schlichtere Ausführungen handelt, die zwar häufig nur die Zahlungsverkehrsleistungen beinhalten, dafür aber oftmals als kostenlose Kreditkarten angeboten werden.

Einige Banken bieten kostenlose Kreditkarte ohne Girokonto an

Wer nach einer neuen Kreditkarte sucht und beispielsweise einen Vergleich der Anbieter durchführt, der muss mittlerweile auf zahlreiche Punkte achten. So müssen sich Verbraucher beispielsweise zunächst einmal entscheiden, welche Kreditkartenart sie haben möchten. Die Wahl wird in der Praxis in diesem Punkt oftmals zwischen einer Prepaid-, einer Premium- und einer Classic-Kreditkarte getroffen. Eine andere Entscheidung wird den Kunden allerdings von den meisten Banken abgenommen, nämlich wenn es darum geht, ob die Kreditkarte überhaupt für den einzelnen Kunden erhältlich ist. In diesem Segment wird nämlich zwischen der Kreditkarte ohne Girokonto und der Kreditkarte mit Girokonto unterschieden.

Kreditkarte ohne Girokonto als flexibelste Variante

Grundsätzlich handelt es sich bei der Kreditkarte zwar um ein Bankprodukt, welches separat zu sehen ist und prinzipiell nicht ausschließlich in Kombination mit einem anderen Finanzprodukt genutzt werden kann. Dennoch besteht oftmals ein Unterschied zwischen Theorie und Praxis, denn zahlreiche Banken bieten eine Kreditkarte mittlerweile nur unter der Voraussetzung an, dass der Kunde dort auch ein Girokonto führt. Allerdings gibt es auf der anderen Seite auch noch viele Kreditinstitute, die eine Kreditkarte ohne Girokonto zur Verfügung stellen. Diese Bezeichnung ist vielleicht etwas missverständlich, denn es bedeutet nicht, dass der Kunde überhaupt kein Girokonto haben muss. Nach wie vor ist ein vorhandenes Girokonto unerlässlich für die Genehmigung einer Kreditkarte, denn die mit der Kreditkarte verfügten Beträge müssen natürlich von einem Konto abgebucht werden. Wenn also eine Bank eine Kreditkarte ohne Girokonto anbietet, ist damit etwas anders gemeint.

Kreditkarte unabhängig von einem speziellen Girokonto nutzen

Die Bezeichnung Kreditkarte ohne Girokonto beinhaltet in erster Linie, dass der Kunde bei der entsprechenden Bank auch dann eine Kreditkarte erhält, wenn er bei diesem Kreditinstitut kein Girokonto besitzt. Ein Girokonto muss zwar grundsätzlich vorhanden sein, jedoch kann dies beispielsweise auch bei der Volksbank geführt werden, wenn der Kunde bei einer Sparkasse eine Kreditkarte beantragt. Ob eine Kreditkarte ohne Girokonto ausgegeben wird, kann jede Bank individuell selbst festlegen.

Kreditkarte beantragen: So gehen Sie vor

Die Kreditkarte gehört heute in Deutschland zu den Zahlungsmitteln, die relativ häufig und selbstverständlich von zahlreichen Verbrauchern eingesetzt werden. War die Kreditkarte vor etwas mehr als zehn Jahren noch ein echtes Statussymbol, so hat heute im Prinzip nahezu jeder Bankkunde die Möglichkeit, zumindest eine Prepaid-Kreditkarte als spezielle Variante zu beantragen. Der Antrag selbst kann je nach Anbieter auf verschiedenen Wegen erfolgen und nimmt meistens nur wenige Minuten in Anspruch.

Die Kreditkarte vor Ort beantragen

Falls Sie ein Konto bei einer Bank mit Geschäftsstellennetz haben, haben Sie zunächst einmal die Möglichkeit, die Kreditkarte vor Ort am Bankschalter zu beantragen. Dazu müssen Sie in der Regel einen Antrag ausfüllen, der Ihnen vom Mitarbeiter des Kreditinstitutes ausgehändigt wird. In dem Zusammenhang wird oftmals auch direkt überprüft, ob Sie eine ausreichende Bonität für die entsprechende Kreditkarte besitzen. Eine Prepaid-Kreditkarte werden Sie allerdings in nahezu allen Fällen problemlos erhalten, da diese nicht mit einem Verfügungsrahmen ausgestattet ist, sodass für die ausgebende Bank auch kein finanzielles Risiko besteht.

Kreditkarte beantragen: immer häufiger online möglich

Die Alternative zur Beantragung in der Bankfiliale besteht darin, eine Kreditkarte online zu beantragen. Dies ermöglichen heutzutage nicht nur zahlreichen Direktbanken und sonstige Emittenten, die ausschließlich im Internet vertreten sind, sondern auch Kreditinstitute mit Geschäftsstellennetz geben ihren Kunden alternativ zur Beantragung in der Geschäftsstelle die Möglichkeit, ein Online-Formular auszufüllen. Dieser Vorgang ist praktisch mit einer Online-Kontoeröffnung zu vergleichen, denn auch hier müssen zunächst bestimmte Angaben gemacht werden. Nachdem Sie alle auf dem Online-Formular geforderten Angaben zur Beantragung der Kreditkarte gemacht haben, muss der Antrag meistens ausgedruckt und unterschrieben werden. Anschließend senden Sie diesen – entweder mit oder ohne Postident-Verfahren – an die entsprechende Bank und erhalten die Kreditkarte dann in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen per Post zugesendet.

Kreditkarte mit Girokonto immer öfter Voraussetzung

Immer weniger Kreditinstitute geben eine Kreditkarte an Kunden aus, ohne dass gleichzeitig ein Girokonto vorhanden ist. Der Trend geht demzufolge eindeutig hin zur Kreditkarte mit Girokonto, was allerdings etwas erklärungsbedürftig ist. Tatsächlich muss natürlich jeder Kunde fast immer ein Girokonto besitzen, um überhaupt eine Kreditkarte nutzen zu können. Mit der Bezeichnung „Kreditkarte mit Girokonto“ ist allerdings etwas Spezielles gemeint, nämlich dass der Kunde, der die Kreditkarte beantragt, bei exakt dieser Bank und nicht bei „irgendeinem“ Kreditinstitut ein Girokonto besitzt.

Kreditkarte mit Girokonto beinhaltet oftmals günstige Konditionen

Ein wesentlicher Grund dafür, dass immer mehr Banken dazu tendieren, eine Kreditkarte nur mit vorhandenem Girokonto anzubieten, sind die günstigen Konditionen. In vielen Fällen stellt die günstige Kreditkarte, die mitunter auch besondere Leistungen beinhaltet, sogar eine Art Belohnung oder auch Lockmittel dar, damit der Kunde sein Girokonto bei der gleichen Bank führt oder ein neues Konto dieser Art eröffnet. Demgegenüber haben Kunden, die bei der Bank noch kein Girokonto besitzen und auch kein solches Konto eröffnen möchten, normalerweise keine Möglichkeit, von dieser Bank eine Kreditkarte zu erhalten.

Viele Karten werden heute nur in Kombination mit Girokonto vergeben

Dass die jeweilige Bank ihre Kreditkarte nur mit Girokonto ausgibt, ist für den Kunden in vielen Fällen zunächst einmal gar nicht ersichtlich. Dies betrifft beispielsweise Online-Vergleiche, die im Internet dazu dienen, die zahlreichen Angebote vor allem hinsichtlich der Konditionen und Leistungen gegenüberzustellen. Ob die verglichenen Kreditkarten allerdings auch dann ausgegeben werden, wenn der Kunde bei der entsprechenden Bank kein Girokonto besitzt, ist einem derartigen Kreditkartenvergleich oftmals gar nicht zu entnehmen. Daher sollten Sie auf diesem Punkt besonders achten und im Zweifelsfall eine individuelle Anfrage an die infrage kommende Bank stellen, ob für die Ausgabe der Kreditkarte gleichzeitig ein Girokonto benötigt wird oder nicht.

Kreditkarten und Zinsen: Soll- und Habenzinsen im Überblick

Bei einer Kreditkarte handelt es sich nach wie vor insbesondere um ein Zahlungsverkehrsmittel, welches in der Praxis zum bargeldlosen Zahlen vor Ort oder im Internet eingesetzt wird. Eng verbunden mit jeder Kreditkarte ist das sogenannte Kreditkartenkonto, über welches die entsprechenden Verfügungen, die der Kunde mittels einer Kreditkarte vornimmt, verbucht werden. Wie bei nahezu jedem anderen Konto, welches dem Zahlungsverkehr dient, kann auch das Kreditkartenkonto sowohl im Haben als auch im Soll geführt werden, falls der Karteninhaber über ein von der Bank zugesagtes Kreditlimit verfügt. Dementsprechend gilt es, bei der Wahl der passenden Kreditkarte mitunter zu berücksichtigen, welche Konditionen der jeweilige Emittent beim Thema Kreditkarten und Zinsen veranschlagt.

Sollzinsen als wichtiger Vergleichsfaktor

Wenn es um das Thema Kreditkarten und Zinsen gehört, dann sind damit in erster Linie die Sollzinsen gemeint, die von der Bank berechnet werden. Diese Zinsen fallen immer dann an, wenn das Kreditkartenkonto nicht ausschließlich im Guthaben geführt wird, sondern durch die mittels der Kreditkarte vorgenommen Verfügungen ein Minusbestand verursacht wird. Möglich ist eine derartige Kontoführung im Soll immer dann, wenn mit der Kreditkarte gleichzeitig ein Kartenlimit innerhalb eines bestimmten Rahmens vereinbart wurde. Wie hoch die dann berechneten Sollzinsen sind, hängt natürlich vom individuellen Angebot der jeweiligen Bank ab. Oftmals bewegt man sich im Bereich der Kreditkarten bei den Sollzinsen zwischen drei und zehn Prozent. Insofern sind die Sollzinsen bei einem Kreditkartenkonto durchaus mit den Dispozinsen zu vergleichen, die man für die Überziehung des Girokontos zahlen muss.

Manche Kreditkarten beinhalten auch Habenzinsen

Beim Thema Kreditkarten und Zinsen sollten neben den Sollzinsen auch eventuelle Guthabenzinsen nicht außer Acht gelassen werden, die manche Banken durchaus auf dem Kreditkartenkonto zahlen. Dieser Fakt ist insbesondere für Kunden interessant, die auf ihrem Kreditkartenkonto öfter einmal etwas höhere Guthaben deponiert haben. In diesem Fall kann es sich definitiv lohnen, bei einem Vergleich der Kreditkartenemittenten und der jeweiligen Kreditkarten darauf zu achten, ob und in welchem Umfang Guthabenzinsen gezahlt werden. Dabei sind insbesondere auch verschiedene Betragsstaffelungen zu beachten. Denn bei nicht wenigen Banken kommt es bei der Höhe der Guthabenzinsen auf an, welches Guthaben sich auf der Karte befindet.